Arbeitgeber muss Einbußen bei Wiedereingliederung durch Teilzeit hinnehmen

von Herrn Martin Hille (Baranowski & Kollegen) für den Bereich Arbeitsrecht

Einem Arbeitgeber sind organisatorische Anstrengungen und Produktionseinbußen zumutbar, wenn ein im Schichtbetrieb tätiger Arbeitnehmer nach genommer Elternzeit wieder in Teilzeit tätig werden möchte. Einem entsprechenden Ersuchen hat der Arbeitgeber zu entsprechen. Eine Ablehnung ist ist nur möglich, wenn dem Arbeitgeber unangemessenen Kosten treffen würden oder es sich um eine unverhältnismäßige Belastung handelt. Beides war in der hier zitierten Entscheidung des LAG Köln jedoch nicht der Fall. (LAG Köln vom 10.01.2013, AZ: 7 Sa 766/12) Der Arbeitgeber wurde verpflichtet, dem Arbeitnehmer gemäß § 8 Abs. 4 Teilzeitbefristungsgesetz den Wiedereinstieg im Rahmen einer Teilzeittätigkeit zu gewähren.
Für weitere Informationen zum Thema:
http://www.kanzlei-baranowski.de/content/inhalte/kompetenzen/arbeitsrecht_siegen/index.html
und
http://www.kanzlei-baranowski.de/content/inhalte/team/rechtsanw%C3%A4lte/richard_treude/index.html

07/2013
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